Bild: Architektonische Sicherung des Erkers Bild: Architektonische Sicherung des Erkers Graphik und Proportionsstudie der Zielplanung des Erkers
 
Bild: Architektonische Sicherung des Erkers Bild: Architektonische Sicherung des Erkers Ansicht nach Fertigstellung

Architektonische Sicherung des Erkers

2011-08-31

Das Ziel der Planung ist die Schaffung einer neuen homogenen Dachform und einer sinnfälligen Dachkonstruktion im Zusammenspiel mit den anderen Bauelementen des Schlosshofes. Ein Dachüberstand soll die oberen Gesimse der Fassade vor Schlagregen schützen.

Die Struktur des Erkers ist reduziert auf vertikale und horizontale Stabwerke. Die Proportion der Hauptfassade ist aus zwei übereinander gelegten Quadraten gebildet. Das Relief der Gräfin Walburga mit ihrem Sohn liegt im Zentrum des oberen Quadrats.

Das vorhandene mehrteilige, hölzerne Traufgesims der Hauptfassade am südlichen Wandanschluss wird mit einem Rücksprung von 8cm auf das vorhandene Natursteingesims des Erkers aufgesetzt. Die Dachrinne wird auf gleicher Höhe wie am Hauptgebäude installiert. Der Übergang der Traufelemente vom Hauptgebäude zum Erker werden so homogen fortgeführt. Es entsteht eine Art Schattenfuge zwischen dem historischen Erker und dem neuen Dach, die zusätzlich durch den Materialwechsel noch verstärkt wird. Das neue Traufgesims des Erkers läuft auf der Nordseite, im Schutz des Dachüberstandes, in die Dachfläche des Hauptgebäudes aus. Die Dachrinne endet über dem vorhandenen Dacheinlauf des Hauptdaches und wird dort mit einem Einlaufstutzen angeschlossen. Die Dachform ist in ihrer Proportion abgeleitet von der Höhenverteilung A zu B des Obergeschosses des Erkers.



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